Seite zu Favoriten hinzufügen

Anmerkung zum Objekt

Home

Kompanie

Anmerkungen

Technisches

Ausrüstung

Zum SBW

Kommando

Anmerkung
Draufsicht
Modell
Luftbilder
Alte Fotos
Heutige Bilder
Noch mehr Bider
HSA
Neue Unterkunft
Zweites SBW
Der WGS
Die Interflug
A 4
HSLP

Der GS -31 der 1.LVD

sperrWestlich von Cottbus in Kolkwitz hinter der Heilstätte der Gefechtsstand der 1. LVD. Hinter der Heilstätte begann der militärische Sicherheitsbereich, somit für Zivilisten kein Zugang. Ein Gelände im Walde verborgen, kurz hinter der Heilstätte von Kolkwitz gelegen. Mit dem heutigen Zustand nicht zu vergleichen. In den Jahren 1979 / 1980 war hier absolutes Niemandsland, denn unmittelbar hinter der Heilstätte begann das Sperrgebiet, kaum zugänglich für die Öffentlichkeit. Ein Objekt mit besonderer Absicherung, einer sogenannten Hochspannungs - Sicherungs - Anlage ( HSA ).  Der spannungsführende Teil des Zaunes wurde mittels hohen Maschendrahtzäunen nach innen und außen abgesichert, der dazwischenliegende  Bereich wurde regelmäßig von Bewuchs befreit. Also mal schnell über den Zaun war schlecht möglich. Hier war der Gefechtsstand der 1. LVD, die für den südlichen Raum der DDR zuständig war. Mit der täglichen Vergatterung um 8:00 Uhr zum Dienstantritt im DHS wechselten auch die diensthabenden Kommandeure. Der wohl bekannteste, der damalige Oberst Eberhard Köllner, das Double von Siegmund Jähn, blieb mir und vielen Kameraden dienstlich und vorallem menschlich in guter beispielhafter Erinnerung. Ich will nur hoffen, er hat nichts gegen diese lobende Erwähnung.

Der GS-31 war als Sonderdienststelle ( Geheim ) eingestuft, somit war privater Besuch in der Dienststelle absolut verboten. Nicht erlaubt waren Fotoapparate und dessen Benutzung für private Fotos. Selbst zu regulär stattfindenden Entlassungen hätte man Wochen zuvor beantragen müssen ein Foto vorm Objekttor machen zu dürfen. Hierbei hätte der Fotograf aber mit dem Rücken zum Objekt stehen müssen. Dann hätte man ein prima Gruppenfoto mit Waldhintergrund, also kein Hinweis im gemachten Bild aufs Objekt. Ähnliches galt für die Benutzung von Taxi`s. An der Bushaltestelle der Heilstätte war austeigen angesagt. Das waren ca. 500 m vorm Objekt.

Zusätzlich zur Stammbesatzung waren zwei Kompanien des Nachrichtenbatallion 31, die FuBK mit ca. 50 bis maximal 60 Mann und die VNZ mit ungefähr gleicher Stärke stationiert. Parallel zur Stammbesatzung des GS versahen auch täglich Vertreter der Interflug Ihren Dienst im AIZ. 

Ein Bunker mit drei Etagen unter der Erde, die zentrale der 1. LVD. Oben auf das Stabsgebäude. Hinzu kommen Gebäude um die Versorgung des Objektes zu garantieren. Unterkünfte, Küche, Speisesaal , Waffenkammern, Heizhaus u.v.m..

Qulle: http://raumfahrt.neinerlei.de/index_raumfahrt3.htm

Im ersten Drittel vom vorderen Zaun, der zur Heilstätte zeigte, befand sich der einzige Zugangsbereich mit großem Tor und Wachlokal und einer Straße bis zum Küchenkomplex. An der linken Straßenseite folgten Heizhaus und Garagen oder Werkstätten, dahinter das ebenerdige Stabsgebäude mit darunter liegendem Bunker über mehrere Etagen tief im Erdreich. Rechts von der Straße standen hintereinander Unterkunfts und eine Kinobaracke. Den Abschluß am hinteren Zaunbereich bildeten Sportplatz und Baracken für Fernsehräume und BA Kammern.

Eigenes

Impressum

Forum

Gästebuch